Bürokratie – einfach gemacht wie der morgendliche Kaffee

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In diesem Blogartikel geht es darum, welche bürokratischen to-does Du hast, bevor Du Deinen ersten Kunden beraten kannst.

Viele Menschen kommen gar nicht ins Tun, weil sie den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Vielen erscheinen diese bürokratischen Hürden so hoch und so undurchsichtig, dass sie nicht ganz genau wissen, wo sie anfangen sollen. Was ist der erste und was der zweite Schritt. Sie wollen keine Fehler machen, haben keine Erfahrungen und niemanden in ihrem Umfeld, der ihnen helfen kann oder sie berät.

Dieser Beitrag soll Licht ins Dunkle bringen und Dir eine Schritt für Schritt Anleitung an die Hand geben, damit Du ins Handeln kommst und selbstbewusst die richtigen Dinge tust. Auch wird der Steuerexperte Oliver Büttner zu den wichtigsten steuerlichen und organisatorischen Dingen zu Wort kommen.

Schritt 1 – Finanzamt

Ganz am Anfang steht der „Weg“ zum Finanzamt, um Deine Steuernummer zu beantragen. Den ohne Steuernummer kannst Du keine Rechnungen stellen.  Zunächst einmal macht es großen Sinn, sich auf folgende Fragen gut vorzubereiten, bevor Du deine Steuernummer beantragst:

  1. Was ist der Unterschied zwischen Selbstständigkeit und Freiberuflichkeit?
  2. Was muss ich bei der Anmeldung meiner Selbstständigkeit / Freiberuflichkeit beachten?
  3. Muss ich ein Gewerbe anmelden?
  4. Ich möchte online Kurse und / oder Kochbücher verkaufen, brauche ich dafür eine Gewerbeanmeldung?
  5. Bin ich automatisch Kleinunternehmer?

Diese Fragen kannst Du natürlich alleine beantworten. Meine klare Empfehlung ist es, diese mit einem / einer Steuerberater:in zu besprechen. Hier findest Du ein Interview mit dem Steuerberater Oliver Büttner zu all diesen Themen.

Schritt 2 – schaffe Voraussetzungen, damit Deine Kunden eine Bezuschussung von den Krankenkassen erhalten

Zuallererst benötigst Du eine sogenannte IK Nummer. IK steht für Institutionskennzeichen und ist grundsätzlich von Nöten für alle Leistungserbringer im Gesundheitswesen, die mit den gesetzlichen Kassen abrechnen möchten. In unseren Fall gibt es Krankenkassen, die danach fragen andere wiederum nicht, daher macht es Sinn eine zu haben.

Jetzt macht es Sinn alle gesetzlichen Krankenkassen in Deinem Bundesland anzuschreiben und sie darüber zu informieren, dass Du Diätassistent:in / Ökotropholog:in / Ernährungswissenschaftler:in mit Zusatzzertifikat bist und Ernährungstherapie anbietest – sage, dass es Dich gibt und was Du tust.

Jetzt hast Du die Voraussetzungen geschaffen, dass Deine Kunden sich bei ihrer Krankenkasse einen Zuschuss für die Ernährungstherapie holen können

Schritt 3 – Starterset

Schaffe Dein Starterset mit den wichtigsten Dokumenten und Vorlagen für Deine Praxis:

  • Ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung
  • Kostenvoranschlag
  • Anmeldung für die Ernährungstherapie inkl. AGB und DGSVO
  • Ansprach für den Kunden beim ersten Telefonkontakt
  • vorbereitete Rechnungen

Jetzt bist Du bestens vorbereitet, um Deinen ersten Kunden oder Deine erste Kundin zu empfangen. Viel Erfolg bei Deinen ersten Beratungen.

Deine Jenny

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Du möchtest mehr zum Thema Zusammenarbeit mit Krankenkassen erfahren und wie genau Du Deine Rechnung zu gestalten hast? Dann kann ich Dir den online Workshop “Invoice like a Pro” von Katha empfehlen.

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